Schulpastorale Arbeit am MARIANUM

Dem lebendigen Leben mein JA

Aspekte einer heutigen Schulpastoral

„Alles Leben ist Begegnung“

Schulpastoral, die lebendig Schule mitgestalten will, weiß um die Bedeutung und Dimension von Begegnung. Deshalb richtet Schulpastoral den Blick auf alle, die das Schulleben im Marianum mitbestimmen: auf die Schüler/-innen, die Lehrer/-innen, die Mitarbeiter/-innen, die Eltern, die Schwestern als Trägergemeinschaft und auf die Herausforderungen eines lebendigen Gottes, von dem wir glauben, dass er das Leben in Fülle für alle will. (1 Joh 10.10)

Schulpastoral hat deshalb, wenn sie Schulkultur mitgestalten will, den Blick zu richten sowohl auf die einzelnen Personen, die in der Schule täglich zusammenkommen als auch auf die Gemeinschaft aller am Schulleben Beteiligten. Darüber hinaus stellt sie sich den Herausforderungen als christliche Schule in Gesellschaft und Welt und wächst an diesen.

Marianum gewinnt 2. Preis beim Wettbewerb des Deutschen Katechetenvereins (dkv) „Wenn die Kirche zur Schule geht…“

Urkunde

Frau Rasche hat mit Unterstützung von Frau Maier, Frau Mayer und Herrn Luft unser Konzept der Haltepunkte „in Form“ gebracht und als Wettbewerbsbeitrag unter dem Titel „Schulpastoral im Marianum Hegne – Das Konzept der Haltepunkte“ eingereicht. Diese Arbeit bündelte unser aller Anstrengungen und Erfahrungen der letzten Jahre um die religiöse Bildung und Beheimatung unserer Schülerinnen und Schüler.

Das Konzept erreichte unter 25 Einsendungen den 2. Platz. Ein Riesenerfolg, denn der Wettbewerb war bundesweit ausgeschrieben und die Konkurrenz stark.

In der Würdigung des Preisberichts wird besonders die Breite der Haltepunkte und die Beteiligung vieler am Schulleben Beteiligten hervorgehoben.

Weitere Infos und der eingereichter Beitrag: „Schulpastoral im Marianum Hegne – Das Konzept der Haltepunkte“ (Download PDF)

Schulpastoral als Pastoral der Begegnung

Kerzen

Bildung und Erziehung am Marianum zielt auf eine Persönlichkeitsbildung, die Wert legt auf ein verantwortungsbewusstes Denken und Handeln gegenüber sich selbst, den anderen, der Gesellschaft, der Welt und Gott.

Mit dem Ziel, dass es dem/der einzelnen an Leib und Seele gut gehen möge, gestaltet Schulpastoral Zeit(en und) Räume und achtet im Lebensraum Schule auf Werte wie Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, gegenseitige Wertschätzung, Respekt, Geduld, Toleranz, Freiheit, Gemeinschaft, Empathie, Gelassenheit, solidarisches Engagement.

Der Blick auf die Bedeutung der einzelnen Person, die Entwicklung seiner Persönlichkeit. Schulpastoral als Teil der Schulkultur ist sowohl in den Bereich der Unterrichtsentwicklung als auch in die Gestaltung des gesamten Schullebens und damit in die Schulentwicklung selbst eingebunden.

Schulpastoral/Schulkultur, die sich diesen Aufgaben stellen will, kann nur gelingen,wenn alle an Schule Beteiligten diese Schulkultur mittragen und diese mit gestalten.

Deshalb wird es in Zukunft in regelmäßigen Abständen (4x im Jahr) Treffen aller an Schule Beteiligten geben (Lehrer/-innen aller Schultypen, Eltern aller Schultypen, Schüler/-innen aller Schultypen, Mitarbeiter/-innen und Schwestern, Träger). Gemeinsam werden Konzepte von Schulkultur entstehen und umgesetzt werden, die deutlich werden lassen: Das Marianum ist erfahrbar als Lern- und Lebensort gelingenden Lebens, als Ort für das JA zum Leben und zu Gott, als Ort der Begegnung, als Kirche vor Ort.

Bereits realisierte und mögliche Handlungsfelder der Schulpastoral

Künstlerische Darstellung einer Taube
  • Unterstützung einer Lern- und Erziehungskultur, die die Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen in den Blick nimmt
  • Lernarrangements unterschiedlicher Art, die auf ein ganzheitliches, selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Lernen zielen und die den einzelnen Lerntypen gerecht werden
  • individuelle Begleitung der Lernwege der Schüler/-innen auf dem Weg zu einer eigenständigen und selbstständigen Persönlichkeit, damit sie tatsächlich mutig und im Vertrauen zu sich und Gott handeln können
  • Konzeption einer religionspädagogischen Zusatzqualifikation in Ergänzung zur Religionspädagogik für die Schüler/-innen der Fachschule für Sozialpädagogik im Berufspraktikum
  • spirituelle Angebote und Impulse, Vorbereitung und Feiern von Gottesdiensten
  • Angebote zur Begegnung mit interessanten Menschen aus den außerschulischen Lebensbereichen (engagierte Menschen aus Kultur, Politik, sozialen Bereichen, Zeitzeugen wichtiger Geschehen)
  • Unterstützung von Angeboten, die die Schulgemeinde in den Blick nimmt
  • Angebote, die bewusst den Schulalltag unterbrechen (in der Realschule der Montagkreis und Freitagskreis, in der Berufsfachschule und der Fachschule für Sozialpädagogik die Haltepunkte). Sie lassen in Formen von Gottesdienst, gemeinsamen Singen, den Begegnungen mit Menschen aus Gesellschaft und Welterleben, dass Schule ein gemeinsamer und besonderer Lern- und Lebensraum ist. (Wahrgenommen werden die Dimensionen von Liturgia, Koinonia, Verkündigung und Diakonia als Grundelement gelebten Glaubens, von Kirche vor Ort.)
  • Öffnen und Gestalten der einzelnen Räume, Anregungen unterschiedlicher Art im Foyer
Haltestelle Marianum
  • Angebote im spirituellen Bereich (z.B. Meditationen im Raum der Stille; Tage kreativer Unterbrechung; ora et labora Tage, Fahrten)
  • Feste und Feiern als Ausdruck einer lebendigen Schulkultur
  • Angebote zu den besonderen Zeiten (Gedenktage im November, Advent, Weihnachten, Fastenzeit, Ostern, Pfingsten)


Weitere Informationen finde Sie in unserem Schulpastoralflyer: Download