Unsere Schule

Schule Marianum

Vielleicht ist es das, was unser Haus prägt:

Alles hat sein Eigenleben, aber nichts lebt nur für sich allein. Die Pforte ist ein Stück weit Angelpunkt für viele Bereiche. Sie öffnet, empfängt, vermittelt, informiert, rechnet ab, leiht aus, verabschiedet, schließt. Da die Schwestern im Hause wohnen, sich Schüler/innen und Schwestern auf Treppen und Gängen immer wieder treffen, kann man von einem Wohn- und Lebensraum sprechen. Regelmäßige „Haltepunkte“ und der Raum der Stille ermöglichen Innehalten, Atemholen, Gebet und gemeinsames Feiern. Gott und dem Menschen ist Raum gegeben.

Schüler

Garten und weiträumige Anlagen um das Haus verschönern nicht nur die Landschaft, sondern liefern Obst, Gemüse, Blumen und bieten Möglichkeiten für Bewegung, Ausgleich und vielfältige Aktivitäten. Jahreszeitliche Feste, aber auch Elterntage, Klassenfeste und Grillpartys schaffen eine Atmosphäre von Vertrauen und Wärme. Die nähere Umgebung lädt ein zum Ausflüge machen, Einkaufen gehen, Ski und Fahrrad fahren, Schwimmen, Sport und angenehme Freizeitgestaltung sind möglich.

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Stärkungsfeier für die Schüler/-innen der 9. Klasse Realschule vor dem 2-wöchigen Berufspraktikum

Im Raum der Stille wurden die Schüler/-innen der 9. Klasse Realschule in einer kleinen Segensfeier bestärkt, sich den Herausforderungen in ihrem Berufspraktikum zu stellen. Mit auf den Weg bekamen sie ein Stück Seil mit dem Text: Mit meinem Gott überspringe ich Mauern.

 

Nun geht es gut gestärkt daran die Berufswelt zu erkunden!

Jugend trainiert für Olympia

Erstmalig erreichte das Marianum Hegne mit der weiblichen Handballmannschaft das Landesfinale von „Jugend trainiert für Olympia“ der Wettkampfklasse Jahrgang 99 bis 02.

Anfang der Woche wurden die letzten Schülerinnen aktiviert, um eine Mannschaft stellen zu können. Die Grippewelle und viele abiturrelevante Prüfungen dezimierten den Kader. So fuhr das Team ohne allzugroße Erwartungen nach Albstadt/Ebingen.

Im ersten Spiel traf unser Team gleich auf die Carl-Theodor-Schule aus Schwetzingen. Die Mädels hatten Respekt, da dies die Siegerinnen des letzten Landesfinale waren und somit auch als Favorit galten.

Doch die Marianum-Girls nahmen sich vor, nicht mit leeren Händen nach Hause zu gehen. Sie haben alles in der Abwehr gegeben und auch im Angriff sehr gut ihre Chancen genutzt. Das Spiel blieb bis zum Schluss spannend und so trennten sich die Mannschaften mit einem Unentschieden (8:8).

Im zweiten Spiel wollten sie gegen die Edith Stein Schule aus Ravensburg alles noch besser machen und den ersten Sieg mit nach Hegne nehmen. Doch die Rechnung ging leider nicht ganz auf. Zu schnell wurde im Angriff der Abschluss gesucht, anstatt auf die richtige Torchance zu warten. Somit gab es einige unnötige Ballverluste. Doch durch Kampf und unbedingten Siegeswillen reichte es wieder für ein Unentschieden (11:11).

Nun war klar, dass auch eine Chance auf die oberen Plätze bestand. Durch die Ergebnisse der anderen Mannschaften ergab es sich, dass die Marianum – Girls hoch motiviert zum 3. Spiel antrat, da sogar eine Chance auf den Titelgewinn gegeben war.

Die zwei Trainerinnen haben es geschafft ihre acht Spielerinnen so gegen die Gustav von Schmoller Schule - Heilbronn einzustellen, dass es wie im ersten Spiel wieder zu schönen Kombinationen kam. Auch die Chancenauswertung war wieder besser. Auch dieses Spiel blieb bis Mitte der zweiten Halbzeit spannend. Dann nahmen die 8 Mädels nochmals all ihre Kraft zusammen und drückten aufs Tempo und konnten mit 10:9 das Spiel für sich entscheiden.

Am Ende reichte es dann doch nicht mehr ganz zum Titelgewinn, aber der 2. Platz war für das Marianum gegenüber den deutlich größeren Schulen ein toller Erfolg. Alle waren überglücklich über das Erreichte, aber auch sichtlich erschöpft. Jede einzelne Spielerin hat für das Marianum Hegne alles gegeben.

Eine grandiose Leistung zu der wir herzlich gratulieren!

Vizelandesmeister Baden-Württemberg!!!

 

Für das Marianum Hegne spielten:

Hanna Mayer, Nele Walz, Kira Heinstadt, Luisa Gehringer, Maren Kaiser, Annika Sepp, Denise Thomar und Jenny Heinstadt.

Die Mädels wurden von Julia Themel und Amira Chirico betreut.

Gesamtkoordination und Begleitung: Susi Heinstadt

Ein Haltepunkt mit unseren VABO-Schülern

In der VABO-Klasse sind in diesem Schuljahr 16 Schüler aus 7 Nationen und 3 Religionen vertreten … und das stellten sie im Haltepunkt auf beeindruckende Weise dar: Was bedeutet es ein orthodoxer Christ in Eritrea zu sein? Von welchen 5 Säulen wird der Islam getragen?

Ergreifend waren vor allem die Erlebnisberichte von zwei Syrerinnen, die ihr Land in Bildern vor dem Krieg und jetzt darstellten. Ebenso die jungen Jezidinnen aus dem Gebiet von Sindschar (Nordirak), die vom Völkermord des IS an ihrem Volk erzählten und Bilder zeigten, die sehr betroffen machten.