Die Schülerfirma
(WVR Klasse 8)
Jung & Alt gemeinsam
(TOP SE Klasse 8)
Herausforderungen
(Klasse 9)
Berufsorientierendes Praktikum
(TOP BORS Klasse 9)
Lernen unterwegs:
Alb Ergo
(Erlebnispädagogik
Klasse 7)
Wir pilgern auf
dem Jakobsweg
(vom Kloster Hegne
zum Kloster Ingenbohl)
Klasse 8
Englandfahrt
Sprachreise in Klasse 9
Lernen in Epochen:
Vernetzungen:
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| Das Marianum hat sich entschieden, dass die RealschülerInnen der Klasse 7 am Alltag einer elementarpädagogischen Einrichtung teilhaben. Einige unsere Oberkurs-FachschülerInnen (ca. 20) werden hierbei die RealschülerInnen auf ihre 5-tägige Kindergartenpraxis vorbereiten, sie in dieser Praxis begleiten und anleiten, und mit ihnen die Praxiszeit reflektieren und auswerten. Die FachschülerInnen werden hierzu im Rahmen eines parallel stattfindenden Seminars (GLS6: Beratung & Kommunikation) unterrichtet und unterstützt. |

Die Lehrerinnen und Lehrer am Marianum möchten den Jugendlichen (sowie auch den angehenden ErzieherInnen) das Erleben von Ernstsituationen ermöglichen, in denen sie Folgendes intensiv erfahren können:
„Auf mich kommt
es an!"
„Gut, dass ich da
bin!"
„Ich werde
gebraucht!"
„Ich bin nützlich
für andere!"
Wir sind der
Überzeugung, dass sich solche Erfahrungen in dieser von Unsicherheit,
Veränderungen und Umbrüchen geprägten Phase des Erwachsenwerdens positiv auf
die Entwicklung der Persönlichkeit der Jugendlichen auswirken. Dennoch ist es
(siehe oben erwähntes Bedürfnis nach Schutz und Geborgenheit) wichtig, den
Jugendlichen einen noch recht geschützten Rahmen für ihre ersten Schritte auf
dem Weg zur Selbständigkeit anzubieten.
Unter fachkundiger Anleitung durch die Oberkurs-SchülerInnen unserer Fachschule für Sozialpädagogik kann so behutsam das Selbstvertrauen der RealschülerInnen gestärkt werden. Wichtig dabei ist die Tatsache, dass diese Erfahrungen auch außerhalb des Schulalltags stattfinden können, die Schülerinnen und Schüler das „echte Leben" und die ernsthaften Situationen erleben dürfen. „Die Kinder müssen soziales Leben durch Leben erfahren, durch Erfahrung, bevor sie in es eintreten.... (G.Meisterjahn-Knebel:„Montessori-Pädagogik in der weiterführenden Schule", Herder 2003, S.36)
Außerdem bekommen die Jugendlichen die Chance zu erleben, was es bedeutet, für andere Menschen da zu sein, Verantwortung für die ihnen anvertrauten Menschen zu übernehmen. Ihre Sozialkompetenzen (Entwicklung von Verständnis und Toleranz, Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit) können und sollen so gestärkt werden. Nicht zuletzt sollen sie auch die Möglichkeit bekommen ein Stück „hinaus in die Welt“ zu gehen und neue Lebenswelten kennen zu lernen. Persönliche Erfahrungen, die Selbsttätigkeit des Jugendlichen in unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen, werden so als individueller Lernweg beschrieben. (vgl. G.Meisterjahn-Knebel, a.a.O., S.36)
Wie ist der Ablauf des TOP SE für die Klasse 7?
Ein erster Schritt ist jeweils im Herbst die Auswahl der elementarpädagogischen Einrichtungen durch unsere FachschülerInnen, da die RealschülerInnen in eine den FachschülerInnen möglichst aus ihren eigenen Praktika (oder anderweitig) bekannte Praxisstelle begleitet werden sollen. Es können jeweils 1–2 Realschülerinnen in eine Einrichtung aufgenommen werden. Nach der Kennenlern- und Vorbereitungsphase (u.a. Aussendungsfeier ) werden die Fachschüler „ihre" Realschüler am 1. Tag des Kindergartenpraktikums (März) in den Kindergarten begleiten. Sie klären den Anfahrtsweg mit den Realschülern, machen diese mit den Erzieherinnen und den Kindern in der Einrichtung bekannt, zeigen und erklären ihnen die Einrichtung und machen sie mit den Abläufen und Strukturen der Einrichtung vertraut. Im Verlauf des Praktikums sind die FachschülerInnen AnsprechpartnerIn und BeraterInfür ihre jeweiligen „Schützlinge". Sie sind jedoch i.d.R. nur am ersten Tag selbst mit im Kindergarten.
In der Einrichtung selbst wird ein/e ErzieherIn als verantwortliche AnsprechpartnerIn für die RealschülerIn festgelegt werden. Ihre Aufgabe in der Einrichtung ist es, den Realschüler/die Realschülerin während des 5-tägigen Praktikums anzuleiten.
Ziel des Praktikums ist es, erste Erfahrungen in einem sozialen Feld (in diesem 7.Schuljahr im elementarpädagogischen Bereich) zu sammeln. Die Anwesenheitsdauer des Realschülers pro Tag richtet sich nach den Öffnungszeiten der Einrichtung- ca.6 -7 Zeitstunden pro Tag sollten jedoch eingehalten werden.
Weitere Ziele sind:
Am Ende des
Praktikums reflektieren die FachschülerInen das Praktikum mit den Realschülern
und erarbeiten eine Präsentation mit den RealschülerInnen (unter Hilfestellung
der FachschülerInnen).
Jede/r Schüler/in
der Realschule dokumentiert den gesamten Prozess in einer individuellen
Projektmappe. (Portfolio:„Thematisches Tagebuch“)
Auf der Basis der
Rückmeldung der Praxisstelle erstellt die FachschülerIn eine kurze schriftliche
Auswertung des TOP SE ihres/r RealschülerIn, die anschließend an die betreuenden Lehrer der
Realschule geht.
Ansprechpartner
in allen Fragen des Praktikums der Realschüler sind in diesem Schuljahr
2009/2010 Frau Schwörer und in Bezug auf die anleitenden FachschülerInnen Herr
Luft.