- ERWEITERUNGSBAU FÜR DAS MARIANUM IN HEGNE IN PLANUNG

Neuer Schritt in der Schulentwicklung: Die 2006 errichtete Realschule am Marianum wird ab dem neuen Schuljahr 2019/2020 zweizügig. Pro Schuljahr werden nun doppelt so viele Realschulplätze angeboten. Das Bebauungsplanverfahren läuft. Die Zustimmung der Gemeinde Allensbach für den neuen Bau nördlich des jetzigen Schulhauses liegt vor.

Hegne: Im September 2019 wird das Marianum - Zentrum für Bildung und Erziehung gGmbH, erstmals zwei Realschulklassen aufnehmen. Für die freie katholische Schule in Trägerschaft des Kloster Hegne bedeutet dies nach Auskunft von Geschäftsführer und Schulleiter Dr. Volker Pudzich einen wesentlichen Schritt in der Schulentwicklung und einen wichtigen Schritt zur Optimierung des Angebotes und zur Zukunftssicherung der Schule.

Die Realschule am Marianum, die als werteorientierte konfessionelle Schule intensiv auf selbstorganisiertes Lernen setzt, die Schüler über das sog. Lerncoaching individuell begleitet und ein Ganztagesprofil anbietet, gibt es seit 2006. Jedes Jahr konnten viele Kinder nicht aufgenommen werden, die die Schule besuchen wollten. Durch den nun beginnenden zweiten Zug können 28 Kinder mehr pro Schuljahr aufgenommen werden. Durch die Erhöhung der Schülerzahlen ergeben sich viele positive Effekte, so zum Beispiel ein größeres Angebot im Wahl- und Ganztagesbereich und eine bessere Auslastung in den Wahlpflichtfächern. Zudem wird für die Lehrkräfte der Arbeitsplatz interessanter, da größere Beschäftigungsumfänge möglich werden.

Um Platz für sechs neue Klassen und notwendige Fachräume zu schaffen, muss ein Erweiterungsbau geschaffen werden, der nördlich des jetzigen Schulhauses seinen Platz finden soll. Das Bebauungsplanverfahren läuft derzeit und die Gemeinde Allensbach hat diesem bereits zugestimmt. Nun liegt der Antrag dem Landratsamt Konstanz zur Genehmigung vor.

Parallel plant ein Schulentwicklungsteam mit dem Architekturbüro Lederer Ragnarsdottir Oei aus Stuttgart, das auch schon den Neubau von 2009 entworfen hat, an der konkreten Gestaltung. Die zentralen Einrichtungen der Schule, wie z.B. Mensa und Bibliothek stehen zur gemeinsamen Nutzung zur Verfügung. „Städtebaulich soll ein Schulcampus mit unterschiedlichen Nutzungsschwerpunkten für Realschule, Berufliches Gymnasium Sozialwissenschaften und die Aus-, Fort- und Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern entstehen“ erläutert Dr. Pudzich die Planungen.