Eine Tradition des Miteinanders: Backaktion verbindet Generationen

Wenn im Advent der Duft von frisch gebackenen Plätzchen durch das Altenpflegeheim Maria Hilf zieht, ist es wieder so weit: Die traditionelle Backaktion mit den Schüler*innen des Marianums beginnt! Auch in diesem Jahr verwandelten sich die Wohnbereiche erneut in eine lebendige Weihnachtsbäckerei, in der Jung und Alt gemeinsam über 100 Plätzchen backten und verzierten.

Hinter der Aktion steht die schöne Idee, den Dialog zwischen den Generationen zu fördern und gemeinsam Freude zu schenken. Dies gelang auch in diesem Jahr wieder wunderbar, wie die Lehrerin Petra Litke begeistert festhielt: „Es war schön zu sehen, wie alle miteinander ins Gespräch kamen und wie interessiert die Jugendlichen daran waren, mehr aus dem Leben der Bewohner*innen zu erfahren.“

Claus Lehmann, Leiter des Sozialen Dienstes, betonte: „Für unsere Bewohner*innen ist diese Tradition eine wunderbare Abwechslung.“ Er bedankte sich sehr herzlich für den Besuch, das Engagement der Jugendlichen und den harmonischen Verlauf des Vormittags.

Besonders berührend war der Moment, in dem Schülerin Tessa (Klasse 7) allen beteiligten Bewohner*innen die von ihr selbst geknüpften Freundschaftsbänder überreichte und ihnen – mit Hilfe der Mitschüler*innen – über das Handgelenk streifte. Eine Geste, die zeigte, dass die jungen Menschen nicht nur mit ihren Händen, sondern vor allem mit dem Herzen dabei waren.

So bleibt die süße Backaktion nicht nur in besonderer Erinnerung, sondern knüpft auch ein Band der Verbundenheit, das weit über die Weihnachtszeit hinausträgt.

Petra Litke