Modern. Modular. Menschlich. – Deine Ausbildung mit Zukunft!
Die Fachschule für Jugend- und Heimerziehung Hegne wird in gemeinsamer Trägerschaft des Marianum – Zentrum für Bildung und Erziehung gGmbH in Allensbach-Hegne sowie des Erzbischöflichen Kinderheims Haus Nazareth in Sigmaringen geführt. Innerhalb des Kooperationsverbundes übernimmt das Haus Nazareth eine besondere Funktion, da an seinem Standort ausgewählte Veranstaltungen im Sinne eines externen Lernortes stattfinden.
Sie reagiert auf den steigenden Fachkräftemangel in der Jugendhilfe und verbindet pädagogische Qualität mit zeitgemäßen Lernformaten – praxisnah, zielgruppengerecht und lebensweltorientiert.
Profil und Ausrichtung
Die Ausbildung ist modern, lebensweltorientiert und eng an die Anforderungen der Praxis angebunden. Sie qualifiziert für Tätigkeiten in stationären, teilstationären und ambulanten Bereichen der Jugendhilfe. Im Mittelpunkt stehen das professionelle Verständnis pädagogischer Prozesse, die Fähigkeit zur Beziehungsgestaltung sowie die Begleitung junger Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.
Die Fachschule richtet sich sowohl an klassische Ausbildungsinteressierte als auch an Quereinsteiger*innen, Umschulende sowie bereits im pädagogischen Arbeitsfeld berufstätige Personen. Unterschiedliche Bildungsbiografien werden berücksichtigt und durch eine individualisierte Qualifizierung gezielt gefördert.

Lernkonzept und Struktur
Die Ausbildung folgt einem modularen Aufbau. Dadurch lassen sich Themen, Schwerpunkte und Lernsituationen flexibel an die berufliche Realität der Auszubildenden anpassen. Die Module können so gewählt werden, dass sie für den jeweiligen Arbeitsbereich besonders relevant sind. Durch die zeitliche Flexibilität werden Unterbrechungen, etwa durch Schichtdienste, Krankheit oder familiäre Verpflichtungen, deutlich reduziert.
Ein zentraler Bestandteil ist das Blended-Learning-Konzept. Der Präsenzunterricht wird durch digitale Lernformate ergänzt, wodurch selbstorganisiertes Lernen gefördert und gleichzeitig der persönliche Austausch in der Gruppe bewahrt wird. Digitale Medien tragen zur Nachhaltigkeit bei, reduzieren Fahrtwege und ermöglichen ein ressourcenschonendes Lernen.

Praxisorientierung und Lernorte
Theorie und Praxis sind eng miteinander verzahnt. Von Beginn an arbeiten Lernende in pädagogischen Einrichtungen und übertragen Inhalte unmittelbar in ihr berufliches Handeln. Ein rotierendes System ermöglicht Einblicke in verschiedene Arbeitsfelder der Jugendhilfe und erweitert das Verständnis für unterschiedliche pädagogische Konzepte. Gleichzeitig entsteht ein breites berufliches Netzwerk, das den späteren Einstieg in das Tätigkeitsfeld erleichtert.

Pädagogisches Verständnis
Das pädagogische Handeln an der Fachschule orientiert sich an einem konstruktivistischen Lernansatz. Lernen wird dabei als individueller, aktiver Prozess verstanden, der sich in unterschiedlichen Formen vollzieht. Die Lehrkräfte begleiten und beraten die Auszubildenden, statt ausschließlich Wissen zu vermitteln. Sie unterstützen die Auszubildenden dabei, Inhalte zu erschließen, kritisch zu denken und theoretische Konzepte eigenständig anzuwenden.
Leistungsnachweise dienen nicht primär der Abfrage von Wissen, sondern sollen zeigen, wie Lernende Inhalte auf die Praxis übertragen und reflektiert anwenden. Auch digitale Werkzeuge und künstliche Intelligenz werden bewusst in den Lernprozess integriert, wobei die persönliche Leistung stets erkennbar bleiben muss.
Kooperation mit Trägern
Die Fachschule entsteht im engen Austausch mit Einrichtungen der Jugendhilfe. Die Kooperationspartner sind aktiv in die Konzeptentwicklung eingebunden, bringen fachliche Impulse ein und vertreten ihre Perspektiven in gemeinsamen Gremien.
Die Struktur der Ausbildung entlastet Praxisstellen, da digitale Lernanteile die Dienstplangestaltung erleichtern und gleichzeitig eine hohe Präsenz der Auszubildenden in den Teams ermöglichen. Die modulare Ausbildung bietet zudem die Möglichkeit, Mitarbeitende gezielt weiterzuentwickeln und den eigenen Fachkräftebedarf nachhaltig zu decken.
Ausbildungsdauer
Die Ausbildung zur Jugend- und Heimerzieher*in dauert 3 Jahre.
Voraussetzungen
Für die Aufnahme an der Fachschule gelten folgende Zugangswege:
- Mittlerer Schulabschluss und eine mindestens zwölfmonatige geeignete sozialpädagogische Tätigkeit (Vorpraktikum, FSJ oder Bundesfreiwilligendienst). Die Tätigkeit muss überwiegend den Umgang mit Kindern und Jugendlichen einschließen und unter Anleitung einer sozialpädagogischen Fachkraft erfolgen. Eine Stückelung der Praxiszeiten ist nicht vorgesehen.
oder - Abitur und ein sechswöchiges Praktikum
- Berufskolleg für Praktikanten (Zugang über die Fachschule für Sozialpädagogik)
- Berufskolleg Soziales
- Abschluss als Kinderpfleger*in
Zusätzlich müssen ausreichende deutsche Sprachkenntnisse vorhanden sein.
Bewerbungsunterlagen
Für die Bewerbung werden folgende Unterlagen benötigt:
- Nachweis über die zuletzt besuchte Schule
- Anschrift und E-Mail-Adresse der Erziehungsberechtigten bzw. Kontaktpersonen (falls minderjährig)
- Abschlusszeugnis der letzten Schule bzw. das aktuelle Halbjahreszeugnis, wenn der Schulabschluss noch aussteht
- Name der Einrichtung, die den Ausbildungsplatz bereitstellt, sowie der unterschriebene Nachweis bzw. Ausbildungsvertrag
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